KINOAUTO
Das Kinoauto
ging auf Tour und brachte
filmische Kultur an ungewöhnliche Orte.
Mettenhof und Gaarden, soziale Brennpunkte in Kiel, waren die Zentren
dieser Veranstaltungsreihe.
Das Kinoauto kreuzte mehrmals
monatlich in Gaarden und Mettenhof auf
und schärfte in den Stadtteilen das Medienbewußtsein.
Im
Mittelpunkt steht beim Kinoauto die
Kommunikation, die zwischen der
Vorführung und den Betrachtern stattfindet und die Zuschauer
untereinander verbindet.
Vor und nach den Vorführungen werden in
Form von filmischen Interviews Kommentare und aktuelle Geschehnisse des
Ortes eingefangen und an einen anderen Ort transportiert.
So können die Bewohner eines Ortes,
teilweise noch
am selben Abend, sehen was sich im anderen Stadtteil abgespielt hat und
Nachrichten, Grüße oder Parolen in den nächsten
übermitteln.
Das
Kurzfilmprogramm ist variabel und die Vorführer gehen ähnlich
wie ein
DJ auf die Reaktionen und die Stimmung der Zuschauer ein.
Das Kinoauto wurde von Josephin Böttger
(Hamburg) und Ulrich Horstmann
im Jahr 2003 betrieben im Rahmen der LOS-Projekte der Europäischen
Union.